Heimatverein

Heimatverein Kostheim erkundet die Geschichte des Höchster Porzellans und
Rhein-Main-Airport

 

 

Heimatverein Kostheim erkundet die Geschichte des Höchster Porzellans und Rhein-Main-Airport

Samstag, 5. Mai 2001, kurz vor 9 Uhr. Immer mehr Reiseteilnehmer am Mainufer in Kostheim richten ihre Blicke nach oben. Die ersten Schirme werden geöffnet. Endlich trifft der Bus ein und ist auch schnell vollständig besetzt. Die Fahrt geht über die Autobahn nach Höchst. Nach wenigen Schritten, vom Mainufer bis zum Porzellan-Museum, stehen die 50 Freunde und Mitglieder des Heimatvereins Kostheim vor den fachkundig präsentierten Porzellan-Sammlungen. Sie erfahren bei der folgenden Führung viel über Gebrauchs- und Kunstgegenstände aus früher Geschichte und der heutigen Zeit, insbesondere der Porzellanherstellung, Gestaltung und Bedeutung ab dem 18. Jahrhundert.Nur ein paar hundert Meter weiter in der Höchster Altstadt besucht man dann die Porzellanmanufaktur im Dalberger Haus, wo heute wieder, wie vor 200 Jahren, Künstler am Werk sind und Figuren, Service, Vasen und Schalen schaffen, nach Formen und Dekoren der alten Höchster Meister. Im Kellergewölbe zeigt die Höchster Porzellanmanufaktur ihre Schausammlung ausgewählter Kostbarkeiten.

Per Film berichtet man über die Kunst des Gestaltens, Form, Guss, Brand und der Bemalung. Man erfährt von dem Mainzer Kurfürsten, der 1746 für die Dauer von 50 Jahren das Privileg erteilte, Porzellan herzustellen und das kurfürstliche Rad aus dem Wappen der Stadt Mainz zu führen, als Markenzeichen des Höchster Porzellans. Während der Führung zeigt man die Kunst der Bemalung und der Besuch endet in den Verkaufsräumen der Manufaktur.

Am Mainufer hält die Reiseleitung eine Stärkung bereit: Weck, Worscht und Woi.
Weiter geht die Busfahrt über die Autobahn bis zum Flughafen Rhein-Main, zu einer Rundfahrt auf dem Flughafen-Vorfeld, die bis direkt an die Flugzeuge heranführt. Unter fachkundiger Leitung erfährt man wissenswertes über Entstehung, Besonderheiten des Flughafens, Ausstattung, Landschaft und weitere Planungen. Als i-Tüpfelchen erhalten die Besucher leuchtend gelbe Westen und einen Einblick in die unterirdischen, automatischen Kofferverteilanlagen.
Schließlich geht die Fahrt mit dem Bus weiter nach Bensheim an der Bergstraße zu Vetters-Mühle, zur Erholung, Stärkung und einem gemütlichen Abschluss in gemeinsamer Runde.
Heimatverein und Reiseleitung können nach Durchführung der Exkursion und dem gelungenen Tagesverlauf zufrieden sein und erhalten entsprechend begeisterten Applaus von den Teilnehmern.
Dieser Bericht, ergänzt durch eine Reihe Fotos, ist auch hier im Internet auf einer Sonderseite veröffentlicht.

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