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Zur Einweihung der „Bonifatius-Route“ am 10. Juli 2004 |
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Zur Einweihung der „Bonifatius-Route“ Wallfahren ist für viele Kostheimer Bürger ein alljährliches Ereignis. Im Jahre 1999 feierten sie das 555jährige Jubiläum der
Wallfahrt zur Kapelle in Gimbach und später zur Pfarrkirche in Fischbach, ungerechnet die Wallfahrten zwischen 600 und 1400 zusammen mit anderen Gemeinden aus Frankfurt und dem heutigen Main-Taunus-Kreis und ebenfalls
unberechnet die Jahre, in denen die Wallfahrt verboten war. Diese Wallfahrten galten und gelten noch immer einem Versprechen und zeitbedingten Bitten im Rahmen der Marienverehrung. Nun kommt mit der Bonifatius-Route etwas Neues
und Umfassenderes hinzu. |
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Beschränkt man sich aus der Geschichte Kostheims auf ausgewählte und auch im Heimatmuseum Kostheim nachvollziehbare Akzente so kann
man mit einer Urkunde Karl des Großen, gezeichnet am 31. August 790 in „Copsistaino“ einen Anfang setze. Bald danach war Kostheim ein Schenkungsobjekt an das Salvatorstift zu Frankfurt (später Frankfurter Dom), danach
ab Februar 1000 ein Lehen an das Kloster Burtscheid bei Aachen und letztlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde Kostheim mit Hilfe des Mainzer Erzbischofs geistliche Instituten zu Mainz überlassen, wie z.B. den Herren von
St. Stefan oder dem Jungfrauenkloster Altmünster. Ab 1528 gehörte Kostheim zum Erzstift Mainz. |



