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Ein überraschender “Kostheimer” Fund in Mainz-Lerchenberg
Auf welchen verschlungenen Umwegen kam wohl ein Werk des blinden Bildhauers Jakob Schmitt in den Boden am Lerchenberg?
Es müssen schon sonderbare Wege gewesen sein, die den „St.Franziskus“ bis zu seinem jetzigen Standort im
Pfarrzentrum „Sankt Franziskus“ führten. tru / Vor nicht allzu langer Zeit erlebten Mitglieder der katholischen Pfarrei St. Franziskus in Mainz-Lerchenberg beim Ausbau ihres Pfarrzentrums eine Überraschung.: Bei
Bodenarbeiten stieß man die gut erhaltene Skulptur eines übergroßen St.-Franziskus-kopfes - und dies ausgerechnet im Grund und Boden der St. Franziskus-Pfarrei. Das konnte kein Zufall sein! Aber niemand wusste genau, wie es
dazu kam. Eine Information lieferte der Kopf selbst: Er trug die Inschrift“ St.Franziskus“ und J. Schmitt. Kein Zufall war es wohl, dass in dieser Zeit das Kostheimer Heimatmuseum durch die Eröffnung der wohl
größten Dauerausstellung der noch existierenden Skulpturen des blinden Künstler Jakob Schmitt bekannt wurde. Und so fand wochenlang später ein Ehepaar der Gemeinde St. Franziskus den Weg ins Heimatmuseum Kostheim, mit dem
Ergebnis, dass wiederum ein paar Monate später der Vorsitzende des Heimatvereins einen mit Dias unterstützten Vortrag im Pfarrzentrum von St. Franzirkus hielt. Wie kam nun der Franziskuskopf auf den Lerchenberg? Jakob
Schmitt modellierte 1925 diesen überlebensgroßen Kopf in seinem beengten Atelier in der Schiersteiner Straße in Kostheim-Siedlung. Nach seinen eigenen, von seiner Frau schriftlich niedergeschriebenen Äußerungen, war dies sein
erster, übergroßer Kopf als Studien-vorbereitungen zu späteren über-großen Figuren. Pläne und erste Modelle hierzu hatte Schmitt schon seit langem für ein
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