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Wer war Jakob Schmitt ? (Teil III.) Rede
des 1.Vorsitzenden Norbert Trutzel zur Eröffnung der Sonderausstellung im Heimatmuseum Kostheim
An anderer Stelle spricht er vom Tüchtigwerden und akzeptiert, dass dennoch jeder seine schwachen Seiten habe und fährt fort: „...zur
ganzen Tüchtigkeit gedeihen doch nur die Heiligen. Aber nicht etwa, weil die keine schwachen Stellen hätten, sondern weil sie es zu der Tüchtigkeit gebracht haben, die Schwächen zu meistern.“ Zum bevorstehenden
Jahreswechsel beglückwünscht er den Kranken und sagt, dass es doch Spaß mache, eben noch dabei zu sein, denn die Zeit sei ja ein Geschenk Gottes für alle und jeden… Im nachfolgenden Brief spricht er von notwendigen
Leistungen und dass alles gesunde Streben dahin angelegt sei. „Der Mensch, in so vielfacher Weise beengt, gebunden, hat dennoch die wahrhaft königliche Freiheit, allem Geschehen der Zeit Haltung, Sinn, Richtung zu geben.
Allerdings bleibe die allererste und allerletzte Frage offen, für die es entweder tausend Antworten und keine gibt, oder nur die einzige Antwort, Gott, der Gut und Recht und Vollendung in Person ist ...Gott fordert uns auf mit
„du sollst“, (er) respektiert die freie Persönlichkeit, die er so ins Dasein stellte. ...Richtig gesehen sind wir darum Gott für jedes Geschick ehrlich zu Dank verpflichtet. Und wenn wir uns dazu durchgerungen haben,
erleben wir erst das wahre Hochgefühl letzter persönlicher Freiheit, der Freiheit der Geborgenheit in Gott, der die Freiheit selber ist ...“ Im März 53 war die lebensbedrohende Krankheit und die anfangs vorhandene
Gewissheit zu sterben überwunden. Dazu ein letztes Zitat von Jakob Schmitt: „Ist es nicht eine herrliche Sache, wenn man sich zu einem „Ja“ durchgerungen hat, und der gute Herrgott nimmt einem nicht einmal beim
Wort?“ Ja - Jakob Schmitt war ein gläubiger Christ, nicht engherzig fromm, nicht scheinheilig, nicht blindgläubig und auch kein übereifriger Kirchenrenner. Letztlich bezeugt dies auch seine sakrale Kunst, wobei man
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